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Ein Fundament nur auf festem Boden - Kurzstudie empfiehlt Baugrundgutachten

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- Nicht jeder Untergrund ist zur Bebauung geeignet. Oft lauern versteckte Risiken im Boden, die zu Bauschäden, Mehrkosten und Bauzeitenverzögerungen führen können. Sicherheit bietet ein Baugrundgutachten, das Bauherren vor der Planungsphase beauftragen sollten.

Zu dieser Empfehlung gelangt eine aktuelle Studie des Instituts für Bauforschung e.V. (IFB) und des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), die Schadensfälle, Ursachen und Folgen von Baugrundproblematiken untersucht hat. Baugrundgutachten zahlt sich aus.

Das Risiko für seinen Baugrund trägt der Bauherr. Deswegen ist es ratsam, ein Baugrundgutachten zu beauftragen. Die Kosten halten sich je nach Aufwand und gemessen am Investitionsvolumen eines Neubaus mit durchschnittlich bis zu 2.500 Euro in Grenzen. Mögliche Folgeschäden können das Budget deutlich stärker belasten. Hier lauert die Kostenfalle: So beleuchtet die Studie des IFB und BSB exemplarisch verschiedene Schadensfälle, bei denen ein mangelhafter Baugrund zu Feuchtschäden und Schimmel sowie Rissbildungen, die im schlimmsten Fall die Standsicherheit des Gebäudes gefährden, führte. Die Schadenssumme reichte hierbei von 17.000 bis hin zu 34.000 Euro.

Obacht bei Bauträgergeschäften
Die Baugrundparameter sollten vor dem Kauf bekannt sein, spätestens jedoch im Rahmen der Planung vorliegen. Beim Kauf vom Bauträger oder Erwerb einer Bestandsimmobilie ist hingegen besonderes Augenmerk geboten. Hier sollte das vorgelegte Gutachten durch einen unabhängigen Sachverständigen überprüft werden. Dies ist wichtig, da Spätschäden oder Wertminderungen bei Wiederverkäufen wegen falsch eingeschätzten Untergründen in der Regel nicht nachträglich eingefordert werden können.

Auskunft über Tragfähigkeit und Wasserverhältnisse
Ein Baugrundgutachten enthält alle notwendigen Informationen zu den Boden- und Wasserverhältnissen des zu bebauenden Grundstücks. Mit Kernbohrungen werden Proben entnommen, die das Bodenprofil mit allen Erdschichten zeigen. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Tragfähigkeit des Bodens und auf die Wasserverhältnisse im Erdreich ziehen. Diese können anschließend bei der Planung der Gründung, Abdichtung und Dimensionierung der Bauteile berücksichtigt werden. Baugutgrundachten erstellen unter anderem Servicepartner des BSB.

Die Studie können Sie hier herunterladen: Studie Baugrundrisiken